Kategorie:Süßungsmittel
Süßungsmittel sind Lebensmittelzusatzstoffe, wie Einfachzucker (Monosaccharide) und Zweifachzucker (Disaccharide) oder natürliche und synthetische Zuckerersatzstoffe (Zusatzstoffe).
Süßungsmittel geben Lebensmitteln einen süßen Geschmack oder werden als Tafelsüßen verwendet. In Deutschland werden zugelassene natürliche und synthetische Zusatzstoffe unterschieden sowie Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe.[ Süßstoffe werden in der Diätküche als Zuckeraustauschstoff eingesetzt. Sie haben fast keinen Brennwert, sind allerdings nicht unumstritten, da sie mit Ausnahme von Stevia im Verdacht stehen, hungrig zu machen und abführend zu wirken. Außerdem sind sie geschmacklich nicht immer mit Zucker gleichzusetzen.
Der natürliche Zucker lässt sich aus zahlreichen Agrarprodukten gewinnen. Etwa aus Zuckerrüben, Zuckerrohr, Stärke von Kartoffeln usw. oder auch von tierischer Herkunft wie Honig. Diese Süßungsmittel sind bei sparsamem und gewissenhaftem Umgang unbedenklich und schmecken besser und natürlicher als künstlich produzierte Ersatzstoffe.
In künstlicher Form sind die Lebensmittelzusatzstoffe für die Schweinemast erfunden worden, um Schweine hungrig zu machen. Die Intensivierung des Hungergefühls machen sich Fastfoodketten oder Lebensmittelkonzerne bei der Produktion von Fertiggerichten zu Nutzen. Durch Zusatzstoffe in Lebensmitteln wird der Hunger und durch den Mehrkonsum auch der Umsatz gesteigert.
Natürliche Süßstoffe
Viele verschiedene Zuckersorten sind unter Zucker beschrieben. Weitere natürliche Süßstoffe sind:
- Bienen-/Kunsthonig
- Demerara-Zucker
- Einmachzucker
- Grieszucker
- Isoglucose
- Karamell
- Läuterzucker
- Maltose
- Milchzucker
- Raffinade
- Raffinose
- Sirup
- Stärkezucker
- Stevia
- Würfelzucker
künstliche Süßstoffe
- Acesulfam (E 950)
- Aspartam (E 951)
- Cyclamat (E 952)
- Saccharin (E 954)
- Sucralose (E 955)
- Thaumatin (E 957)
- Neohesperidin (E 959)
Siehe auch
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