Ein Holzkohlegrill ist das klassische Gerät zum Grillen von Fleisch, Gemüse und Obst. Ein Kochutensil, das wegen des offenen Feuers, der Glut, und der damit verbundenen Rauchentwicklung nicht für die Küche, sondern für die Verwendung im Freien gedacht ist. Der Holzkohlegrill ist in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, wobei billige Geräte bereits ab 10 Euro, bessere Geräte zwischen 50 und 150 Euro sowie Topprodukte mit zahlreichen Zusatzfunktionen um 1000 Euro und mehr erhältlich sind. Ander als beim Gasgrill dauert es seine Zeit, bis die Holzkohle glüht, die benötigte Grilltemperatur erreicht ist und das Grillen beginnen kann. Auch besteht bei dieser Art Grill die Gefahr, dass abtropfendes Fett auf die Glut gelangt, verbrennt und somit giftige Verbrennungsprodukte vom Grillgut aufgenommen werden. Eingefleischte „Grillmeister“ setzen dennoch meist auf diese Art Grill und nutzen die Methode des indirekten Grillens. Zudem verleiht der Rauch je nach gewählter Holzkohle das geliebte und würzige Grillaroma.
Vorbereitung des Holzkohlegrills
- Gerät möglichst an windgeschütztem Ort aufstellen
- Klassisch:
- Buchenholzspäne und kleine Holzstückchen in die Kohleschale einlegen und anzünden
- Modern:
- Grillanzünder einlegen und anzünden
- Holzkohle vorsichtig einfüllen und dabei darauf achten, dass das Feuer nicht erstickt wird
- Ganz modern:
- Lötbrenner zum Entzünden der Kohle einsetzen
- Warten, bis die Holzkohle überwiegend eine weiße Ascheschicht gebildet hat. Dies dauert länger bei einem Grillgerät, das keine Zugluft erhält. Daher ist ein Zugluftgrill, dessen Kohleschale von unten mit Luft nach dem Kaminzug-System belüftet wird, meist erfolgreicher einzusetzen.
- Grillgut auflegen
Bilder
Holzkohle in der Grillschale
Grillanzünder in einer Kohle-Mulde
Grillanzünder ist entflammt
Grillanzünder entfacht seine Aufgabe
Die Holzkohle hat ihre Temperatur erreicht und kann nun das Grillgut garen