Knieküchle

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Knieküchle
Knieküchle
Rezeptmenge für: 8 Personen
Zeitbedarf: 3 Stunden
Hinweise: Enthält Alkohol: ja Vegetarisch: ja
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwierig

Knieküchle (auch Pfannkuchen oder Kniekeulchen) aus dem fränkischen Raum sind ringförmige Gebäckstücke mit einem sehr dünnen Häutchen in der Mitte. Die Tante des Autors, die aus Steinach stammt, berichtete ihm, dass die Pfannkuchen am besten werden, wenn sie über dem Knie geformt werden. Es ist zu vermuten, dass sie deshalb auch den Namen "Kniekeulchen" oder "Knieküchle" erhielten. Man sollte sie nicht mit Krapfen verwechseln, die in anderen Gegenden "Pfannkuchen" und in noch anderen Gegenden mit leicht modifiziertem Rezept "Berliner" genannt werden. Die Knieküchle in diesem Rezept sind nicht gefüllt und werden leicht mit Puderzucker überstäubt.

Wenn die Pfannkuchen richtig bereitet werden, nehmen sie fast nichts vom Frittierfett auf.

[Bearbeiten] Zutaten für 64 Stück

  • 2,5 kg Mehl
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Butter
  • 1000 g Milch
  • 8 mittlere Eier
  • 84 g Hefe (zwei Stück frische Hefe oder 4 Stück Trockenhefe)
  • eine Prise Salz
  • 100 ml. Zwetschenschnaps oder Obstler
  • Saft von 1 Zitrone
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Zum Fritieren:
  • 3 kg Pflanzenfett
  • 500 g Butterschmalz

[Bearbeiten] Kochgeschirr

  • 1 große Schüssel
  • 1 Schneebesen
  • 1 Zitronenpresse
  • 1 Digitalwaage
  • 1 Knieküchleform - bekommt man unter 09163 - 1410
  • 1 Gefrierbeutel
  • 2 Abdeckfolien
  • 1 Küchentuch oder Baumwolltischdecke
  • 1 Frittiertopf
  • 2 Kochlöffel oder 1 Küchenzange oder 1 Schaumlöffel
  • 1 Löffel

[Bearbeiten] Zubereitung

Zubereitung:

- 700gr. Mehl, 1 l. warme Milch, 50gr. Zucker und Hefe einen Vorteig herstellen. Eine viertel Stunde gehen lassen.

- Restlichen Zucker, 1 Pr. Salz, 8 Eier, 250 gr. Butter, 1 Vanillezucker, Saft einer Zitrone, 100 ml. Zwetschgenschnaps, 1 Pä. Backpulver dazu geben und zu einem glatten Teig rühren.

- Langsam das restliche Mehl in den Teig kneten bis er sich von der Schüssel löst. Es entsteht ein lockerer Hefeteig. Schüssel mit einen Küchentuch abdecken und warm stellen . Eine viertel Stunde gehen lassen.

- Mit einem Löffel Teig (70 – 74 gr.) abstechen und zu Kugel formen. Diese auf ein Küchentuch legen und mit Folie abdecken. Es werden alle Kugeln geformt!

- Fett in Küchlespfanne erhitzen

- Einen Gefrierbeutel aufschneiden. Die eine Hälfte der Folie in die Form legen, die Teigkugel in die Folie legen und die andere Hälfte der Folie darüber klappen. Den Deckel auflegen und mit kreisender Bewegung den Teig in die Knieküchlesform drücken, heraus nehmen und auf ein Küchentuch legen und mit Folie abdecken.

- Wenn alle Küchle geformt sind, kann das Backen beginnen. Backzeit circa 1 Stunde.

- Im schwimmenden, heißem Fett zirka 180 Grad (Holzlöffelprobe!) wird das noch mal etwas ausgezogene Küchle eingelegt. Es bildet sich ein Hütchen. Wenn die untere Seite knusprig goldgelb gebacken ist, vorsichtig mit 2 Kochlöffel das Küchle wenden. Aufpassen, es darf kein heißes Fett in die Mitte gelangen, damit es innen weiß bleibt. Und nun die andere Seite auch goldgelb backen. Aus dem Fett nehmen und auf ein Gitter mit Abtropfpfanne abtropfen lassen. Das Rezept läßt sich problemlos von den Zutaten teilen. Ergibt dann nur die Hälfte. – Hmmmmmmm, schmecken die lecker!

[Bearbeiten] Beilagen

  • Eine Tasse Kaffee

[Bearbeiten] Varianten

Nach dem "Backbuch" vom Verlag für die Frau kann man den Teig auch ausrollen und mit einem Glas runde Scheiben ausstechen, die am Rand eingerollt werden, während man die Mitte dünn zieht. Ausprobiert hat der Autor das nicht. Eine ältere Auflage gibt 1/4 l Milch an, eine neuere 3/4 l Milch für 1 kg Mehl - der Teig wird dann aber sehr weich. Nach Probebacken erscheint 1/4 l ausreichend. Wenn der Teig etwas fester ist, lässt er sich leichter formen.

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