Zutat:Knoblauch

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Knoblauch
Knoblauch
100 g Rohware enthalten:
Brennwert: 581 kJ / 139 kcal
Fett: 0,1 g
Kohlenhydrate: 28,4 g
Eiweiß: 6,1 g
Cholesterin: 0,0 mg
Ballaststoffe: 1,8 g
Rezepte, die diese Zutat verwenden
Knoblauch
Knoblauchzehen, halbiert mit innenliegendem Keimling

Knoblauch (lat.: Allium sativum) ist eine Gewürz- und Heilpflanze in der Familie der Zwiebelgewächse. Knoblauch wird auch Chnöbli (Schweiz), Knofi oder Knofl (Österreich und teilweise in Bayern) genannt.

Aroma und Geschmack

Knoblauch mit weißer Haut ist der mildeste, Knoblauch mit roter Haut der schärfste. Knoblauch mit violetter Haut liegt dazwischen.

Verwendung

Knoblauch wird viel in der mediterranen Küche verwendet. Er findet sich z. B. in größeren Mengen in klassischen mediterranen Saucen wie Aioli und Skordalia mit Walnüssen. Knoblauch harmoniert gut mit Fleisch, Milchprodukten oder Kartoffeln und wird auch gerne in Pastasaucen, Dips oder Curry gegeben. Sein Inhaltsstoff Alliin ist für die nach Knoblauchgenuss bekannten Ausdünstungen über Lunge und Haut verantwortlich, die sich leider nicht verhindern, höchstens etwas abschwächen lassen.

Gesundheitliche Bedeutung

Knoblauch gilt als sehr gesund. Seine gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe wirken antimikrobiell, blähungstreibend, senken die Blutfettwerte und wirken somit vorbeugend gegen Arteriosklerose. Auch gegen Erkältungskrankheiten, einige Krebsarten und eventuell Bluthochdruck soll er schützend wirken.

Tipps

  1. Nach längerer Garzeit wird Knoblauch milder und süßlicher.
  2. Beim Braten muss Knoblauch vorsichtig, aber schnell gegart werden. Ansonsten verbrennt er schnell und wird bitter.
  3. Wer nur ein leichtes Aroma des Knoblauchs in seinem Gericht genießen möchte, kann die ganze Knoblauchzehe kurz in Butter oder Öl bräunen und sie dann herausnehmen, bevor die anderen Zutaten hinzugegeben werden.
  4. Ob bei der Zerkleinerung von Knoblauchzehen eine Knoblauchpresse verwendet werden sollte oder nicht, ist eher eine Glaubensfrage und hängt auch von dem jeweiligen Gericht ab. Wenn man den Knoblauch presst, sollen ätherische Öle frei werden, die dann an der Luft oxidieren. Deshalb riecht man nach dem Genuss von gepresstem Knoblauch angeblich etwas strenger. Außerdem sagen diejenigen, die Knoblauchpressen ablehnen, dass durch das Verwenden einer Knoblauchpresse viele Geschmacksstoffe verloren gehen. Um dies zu vermeiden, soll man den Knoblauch nach dieser Meinung nur mit einem sehr scharfen Messer hacken und zum Schluss erst dem Essen beigeben. Verfechter der Knoblauchpresse setzen dem entgegen, dass die Oxydation des Knoblauchs durch sofortige Zugabe an das Essen weitgehend vermieden werden kann und dass der gehackte Knoblauch ja im Mund, spätestens im Magen, sowieso zerkleinert wird.
  5. Wenn sich die frischen Zehen nur schwer von ihrer Haut lösen lassen, legt man die Zehe auf eine Unterlage und quetscht die Zehe mit der Breitseite eines Kochmessers oder Handballen, bis die Schale aufspringt. Danach lässt sich die Schale problemlos lösen. Den Knoblauch quer halbieren. Ob man den grünen Keimling entfernen muss, ist fraglich (dieser ist angeblich für manche Menschen schwer verdaulich). Nach Wunsch schneiden oder pressen und mit wenig Salz vermengen oder direkt weiterverarbeiten. Eine weitere Möglichkeit ist, den Knoblauch mit etwas Wasser für 20 Sekunden in der Mikrowelle zu erhitzen. Die Schale löst sich dann fast von selbst.
  6. Wem der normale Knoblauch im Geschmack zu scharf oder dominant sein sollte, findet im Bärlauch, Schlangenlauch oder im Schnittknoblauch gute Alternativen.
  7. In Spanien werden in einigen Gerichten statt der Knoblauchzehen Knoblauchkeime verwendet, z. B. im Omelette. Grüne Knoblauchkeime besitzen einen milden, charakteristischen Geschmack und ähneln optisch feinen Grünen Bohnen. In Spanien sind Knoblauchkeime im Glas eingelegt im Handel erhältlich.

Tipp

  • Wem der normale Knoblauch im Geschmack zu scharf oder dominant sein sollte, findet im chinesischen Knollenknoblauch eine gute Alternative.

Siehe auch

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